Coronadeponie

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Was ist die Coronadeponie?

Kein Ereignis führt derzeit zu mehr Zwietracht als die Corona-Pandemie. Seit Beginn der Pandemie werden ständig neue Feindbilder herumgereicht. Zu Beginn waren es die Covidioten, die trotz der Beschränkungen weiterhin Freunde trafen, dann Maskensünder jeglicher Art und seit einiger Zeit ergiesst sich die kollektive Empörung über die Ungeimpften. Angeheizt wird die aggressive Stimmung von den Medien, welche die Feindbilder ständig wiederholen.

Das gemeinsame, immer härtere Einprügeln auf bestimmte Gruppen führt dazu, dass manche Menschen schlimme Dinge von sich geben oder tun: Aussagen, die noch vor kurzer Zeit niemand für möglich gehalten hätte. Gegen Menschen gerichtete Kommentare, die offen herabwürdigend sind. Ideen, die mit Rechtsstaat und Menschenrechten unvereinbar sind oder bestimmte Personen ausgrenzen.

Diese Menschen lassen sich mitreissen. Sie reiten auf der grossen Empörungswelle und überbieten sich fast Tag zu Tag mit neuen Extremen, die oft im krassen Widerspruch zu früher Gesagtem stehen. Sie vertrauen darauf, Teil einer grossen Strömung zu sein. Darauf, dass ihre problematischen Beiträge im Durcheinander untergehen und dass sie irgendwann in Vergessenheit geraten. Spätestens dann, wenn die öffentliche Stimmung gedreht hat.

Die Coronadeponie stellt sicher, dass dies nicht geschieht. Sie ist eine Lagerstätte für toxische, feindselige und menschenrechtlich bedenkliche Aussagen. Indem solche Inhalte gut sichtbar aufbewahrt werden, verhindert die Coronadeponie, dass sie untergehen oder unbemerkt Eingang in die Gesellschaft finden.

Selbstverständlich gilt das verfassungsmässig garantierte Recht der Meinungsfreiheit auch für die in der Coronadeponie zitierten Aussagen. Die Coronadeponie ist nicht der Ansicht, dass diese Aussagen nicht gemacht werden dürfen oder gar irgendwie verfolgt werden sollten. Wer öffentlich problematische Dinge sagt, sollte jedoch damit rechnen müssen, dass diese Dinge auch öffentlich angeprangert werden.

Ebenfalls sollen Unternehmen selbstverständlich das Recht haben, nur bestimmte Kundengruppen zu bedienen. Es ist jedoch ebenso legitim, die Öffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen und diskriminierende Praktiken zu verurteilen.

Wie funktioniert die Coronadeponie?

Die Coronadeponie dokumentiert und archiviert öffentliche Aussagen verschiedener Exponenten, die diese gegenüber Medien oder auf sozialen Netzwerken machen. Eine Aussage, die als problematisch eingestuft wird, wird verewigt und unter einem zum jeweiligen Urheber gehörenden Artikel abgelegt.

Ist das erlaubt?

Die Coronadeponie macht grundsätzlich nichts anderes, als bereits öffentlich Verfügbares systematisch aufzubereiten und abzulegen. Sie stützt sich dabei einzig und allein auf öffentlich zugängliche Inhalte wie Medienartikel oder Tweets. In diesem Sinne tut sie nichts anderes als eine Suchmaschine, in der eine beliebige Personensuche ebenfalls möglich ist. Die Coronadeponie stellt sicher, dass alle Inhalte, Zitate etc. mit einer entsprechenden Quellenangabe versehen sind, die einfach nachvollzogen werden kann.

Indem die Coronadeponie auf problematische Aussagen bestimmter Personen hinweist, erfüllt sie ein öffentliches Interesse. Wir erachten es als äusserst wichtig, dass die Spaltung der Gesellschaft rückgängig gemacht und inskünftig verhindert wird. Eine Dokumentation von Beispielen, die eine Spaltung unterstützen oder unterstützt haben, kommt diesem Ziel entgegen.

Im digitalen Zeitalter muss zudem damit gerechnet werden, dass Äusserungen im World Wide Web für eine lange Zeit verfügbar sein werden. Aus diesem Grund gehen wir davon aus, dass sich die jeweiligen Urheber dieser Tatsache bewusst sind, wenn sie sich öffentlich äussern.